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Was die Experten über nachhaltige Supply-Chain-Management-Verfahren sagen

By Avetta Marketing
February 23, 2021
6 minutes
Was sind Herausforderungen bei nachhaltigen Verfahren im Supply-Chain-Management?

Viele globale Supply-Chain-Management-Teams versuchen heutzutage, nachhaltiger zu werden. Wenn wir von Nachhaltigkeit sprechen, beziehen wir uns auf eine Definition der Sustainable Supply Chain Foundation (SCF)

Nachhaltiges Supply-Chain-Management beinhaltet die Integration umweltfreundlicher und finanziell tragfähiger Praktiken in den gesamten Lebenszyklus der Lieferkette – vom Produktdesign und der Entwicklung über die Materialauswahl (einschließlich Rohstoffgewinnung oder landwirtschaftliche Produktion), die Herstellung, die Verpackung, den Transport, die Lagerung, den Vertrieb, den Verbrauch, die Rückgabe und die Entsorgung.  

Noch mehr Verständnis dafür, was Nachhaltigkeit letztlich bedeutet, erhalten wir bei genauerer Betrachtung der Synonyme des Wortes: 

  • Dauerhaftigkeit 

  • Langlebigkeit 

  • Erschwinglichkeit 

  • Robustheit 

  • Verarbeitbarkeit 

  • Praktikabilität 

  • Funktionsfähigkeit 

  • Unterstützbar 

  • Kontinuierlich 

  • Wartungsfreundlichkeit 

Wie Sie sich bei Betrachtung dieser Worte vorstellen können, ist Nachhaltigkeit im Supply-Chain-Management zunehmend gefragt. Lassen Sie uns die Vorteile sowie einige Herausforderungen bei der Umstellung auf ein nachhaltiges System mit Hilfe einiger globaler Experten beleuchten, die aufschlussreiche Beispiele aus der Praxis schildern. 

Vorteile des Einsatzes nachhaltiger Verfahren in der Lieferkette  

Um zu erklären, warum nachhaltige Praktiken vorteilhaft sind, wollen wir erneut das SCF zitieren

Ein umweltverträgliches Supply-Chain-Management und entsprechende Verfahren können Unternehmen nicht nur dabei helfen, ihren gesamten CO2-Fußabdruck zu reduzieren, sondern auch ihre betrieblichen Abläufe zu optimieren, um so größere Kosteneinsparungen und eine bessere Rentabilität zu erzielen.  

Genauer gesagt umfassen die Vorteile des Einsatzes nachhaltiger Verfahren im Rahmen des Supply-Chain-Managements Folgendes: 

  • Verbesserte finanzielle Ergebnisse durch Beseitigung von Verschwendung und Implementierung langfristiger Lösungen 

  • Optimierungen und Innovationen, die sich aus diesem spezifischen Ziel ergeben 

  • Förderung von Unternehmenswerten 

  • Positive Darstellung in der Öffentlichkeit 

  • Anerkennung von Verbrauchern in Form von erhöhtem Umsatz und Kundentreue 

  • Höhere Aktienbewertung 

  • Umfangreiche Steuer- und Investitionsanreize 

  • Einhaltung von staatlichen Vorschriften und Gesetzen 

Herausforderungen bei der Steigerung der Nachhaltigkeit in der Lieferkette 

Große Ambitionen in Bezug auf die Nachhaltigkeit der globalen Lieferkette zu haben, kann ebenso nobel wie verantwortungsvoll sein. Das bedeutet jedoch nicht, dass dies ohne Herausforderungen zu gewährleisten ist. So mussten die Experten von English Blinds an der Schnittstelle von sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Belangen einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen und gleichzeitig versuchen, kosteneffizient voranzukommen. 

In der Tat können die Kosten die Einführung nachhaltiger Lieferketten erschweren. Gleiches gilt für die Schwierigkeit, komplexe Prozesse von Anfang bis Ende zu überwachen, die fehlende Zustimmung (von Führungskräften, Managern und Kunden gleichermaßen) und/oder ein Mangel an Fachwissen bei der Umsetzung eines solch massiven Unterfangens. 

Schwachstellen, wo die Nachhaltigkeit nur schwer aufrechtzuerhalten oder zu regeln ist 

Schwachstellen in den Praktiken des Supply-Chain-Managements werden zu einem großen Problem, wenn sie nicht behoben werden. Als Beispiel nennt Beyond Retro: „Bei der Arbeit mit externen Dienstleistern ist es schwieriger zu überwachen, wie nachhaltig diese sind.“ 

Das britische Unternehmen English Blinds stimmt dem zu: „Nachhaltigkeit bei Lieferanten und Teilen der Lieferkette in anderen Ländern zu erkennen und zu managen, kann in manchen Regionen eine echte Herausforderung sein; Versprechen werden nicht eingehalten, Ansprüche sind nicht immer überprüfbar und Standards und kulturelle Erwartungen an die Einhaltung können sehr unterschiedlich sein.“  

Weiter heißt es: „Der Versuch, von der Nutzung von benzin- und dieselbetriebenen Fahrzeugen auf Elektrofahrzeuge umzusteigen, ist sinnlos, wenn das Land oder die Lieferkette, in der dies geschieht, den Strom für den Betrieb dieser Fahrzeuge mit noch weniger umweltfreundlichen Methoden produziert.“ 

Dan Fugardi, geschäftsführender Gesellschafter von VantageBP, arbeitet eng mit Fortune-500-Einzelhandelsunternehmen zusammen. Sein Ziel ist es, Schwachpunkte in deren Lieferkette zu beseitigen und zu verhindern, dass Fälschungen, unseriöse Wiederverkäufer und Graumarktverkäufe für Schaden sorgen. Fugardi sagt: „Es ist problematisch, wenn solche Produkte in den Händen von Verkäufern landen, mit denen die Marke nicht kommuniziert und bei denen es an Aufsicht oder rechtlicher Handhabe mangelt. Mit anderen Worten: Wenn eine Marke den Überblick darüber verliert, wohin ein Produkt an irgendeinem Punkt der Lieferkette geht, verliert diese Marke vollständig die Kontrolle über ihr Produkt.“ 

Der Produktvertrieb ist zum „Wilden Westen“ geworden, wie Dan es ausdrückt, wo „man nicht mehr ein Einzelhandelsgeschäft oder einen Shop braucht, um Produkte zu erwerben und an Endverbraucher zu verkaufen.“  

Um diesen Wildwuchs zu bändigen, setzt VantageBP Technologie ein, um in Echtzeit auf fehlgeleitete Produkte zu reagieren und als Auffangnetz zu fungieren, noch bevor ein Produkt den Endverbraucher erreicht. 

7 Schritte zur nachhaltigen Gestaltung der Lieferkette 

Es gibt zwar Herausforderungen und Schwachstellen, wovon Sie sich jedoch nicht abschrecken lassen sollten. Erinnern Sie sich an die vielen substanziellen Vorteile, die mit einer nachhaltigen Supply-Chain-Initiative einhergehen, und befolgen Sie dann diese sieben Schritte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Lieferkette: 

  1. Erstellen Sie einen umfassenden Plan, indem Sie Lieferanten inventarisieren, die größten Herausforderungen identifizieren und Prioritäten setzen.  

  1. Kommunizieren Sie die neuen oder überarbeiteten Werte, Erwartungen und die Kultur kontinuierlich an alle Akteure entlang der Lieferkette.  

  1. Legen Sie Compliance-Standards fest, indem Sie ein Benchmarking durchführen und eine Referenzleistung als Ausgangspunkt bewerten. 

  1. Nutzen Sie Technologie, um die Überwachung zu implementieren und aufrechtzuerhalten. 

  1. Informieren Sie und fördern Sie Verhaltensänderungen, indem Sie die Best Practices des nachhaltigen Supply-Chain-Managements und Fallstudien von führenden Unternehmen nutzen. 

  1. Messen Sie Leistungsverbesserungen durch ein Audit-Programm, kommunizieren Sie die Ergebnisse und handeln Sie auf Basis der daraus abgeleiteten Erkenntnisse.  

  1. Arbeiten Sie branchenweit zusammen, um Wissen und Erfahrungen auszutauschen. 

Partnerschaft mit Avetta  

All das ist ein sehr umfangreiches Unterfangen. Deshalb ist Avetta hier. Unsere fortschrittliche Software für das Supply-Chain-Management liefert die Informationen, die Sie für eine bessere Überwachung der Einhaltung von Vorschriften und Richtlinien in Ihrer gesamten Lieferkette benötigen. Sie kann ein unschätzbarer Vorteil bei der Behebung von entsprechenden Schwachstellen sein. 

Wir helfen dabei, Risiken zu reduzieren, Prozesse zu optimieren und Ergebnisse zu erzielen, die ein nachhaltiges Wachstum für unsere Kunden fördern. Arbeiten Sie jetzt mit Avetta zusammen, um Kurs auf ein nachhaltiges Supply-Chain-Management zu setzen! 

 

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