Skip to main content

Neu!

Avetta übernimmt Pegasus | So entsteht der weltweit größte Anbieter von Lösungen für Supply-Chain-Risiko- und Mitarbeiter-Management. Mehr lesen

Die Schnittstelle von pharmazeutischer Wertschöpfungskette und Lieferkette

Verlieren Sie Geld bei Ihrer pharmazeutischen Wertschöpfungskette? Erfahren Sie mehr über die Pharmaindustrie und darüber, was Sie tun können, um Ihre Wertschöpfungs- und Lieferketten zu verbessern.
By Avetta Marketing
July 26, 2021
9 minutes
Pharmazeutische Wertschöpfungskette

Funktioniert Ihre Pharma-Lieferkette so effizient wie möglich? Wenn Sie noch nicht in Automatisierung investiert haben, ist es gut möglich, dass Sie der Konkurrenz hinterherhinken und Geld verlieren.  

Um die Effizienz zu verbessern, müssen Sie zwei Punkte beachten: 

  1. Die Interaktion Ihrer Lieferkette mit Ihrer pharmazeutischen Wertschöpfungskette 

  1. Die aktuellen Herausforderungen für Ihre pharmazeutische Wertschöpfungskette 

Wir helfen Ihnen dabei, die potenziellen Probleme Ihrer Pharma-Wertschöpfungskette zu verstehen, und geben Ihnen nützliche Tipps, wie Sie der Konkurrenz einen Schritt voraus sein können. 

Wie unterscheiden sich pharmazeutische Wertschöpfungskette und pharmazeutische Lieferkette? 

Sowohl die Wertschöpfungs- als auch die Lieferkette sind daraufhin ausgelegt, den Gewinn zu steigern und ein besseres Kundenerlebnis zu bieten. Auch wenn beide Ketten überlappende Verantwortlichkeiten aufweisen, sind sie jedoch nicht genau gleichzusetzen. 

Pharmazeutische Lieferketten sorgen dafür, dass Medikamente hergestellt werden, in Apotheken vorrätig sind und an Kunden geliefert werden. Bei dieser Kette steht die Kundenzufriedenheit im Vordergrund und es geht darum, Kunden durch die Servicequalität dazu zu bringen, zu regelmäßigen Käufern zu werden. 

Wertschöpfungsketten haben unterdessen einen etwas anderen Fokus. Einfach ausgedrückt, erlaubt die pharmazeutische Wertschöpfungskette Unternehmen, unverwechselbare Produkte und Erfahrungen für die eigenen Kunden zu schaffen. Hierzu gehören auch Strategien, die eine Firma einsetzt, um ihren Kunden einen einzigartigen Mehrwert zu bieten und sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.  

Welche Schritte gehören zu diesen Ketten? 

Sowohl pharmazeutische Wertschöpfungs-  als auch Lieferketten erfordern eine präzise Abfolge von Abläufen, um ein brauchbares Endprodukt zu schaffen. Jeder dieser Schritte geht mit potenziellen Herausforderungen und Verbesserungsmöglichkeiten einher.  

Bei den Ketten gibt es viele operative Überschneidungen, was vor allem daher rührt, dass Kundenzufriedenheit und ein einzigartiges Kundenerlebnis so eng miteinander verbunden sind. Insgesamt setzen sich diese beiden Ketten aus fünf unterschiedlichen Schritten zusammen. Wir schauen uns jeden Schritt an und gehen auch darauf ein, für welche Kette der Schritt gilt und welche Herausforderungen und Möglichkeiten jeder Schritt mit sich bringt. 

1. Forschung und Entwicklung (Wertschöpfungskette) 

Pharmaunternehmen bieten Mehrwert, wenn sie neue und einzigartige Medikamente anbieten. Diese neuen Medikamente sind oft zurückzuführen auf Patente, historische Projektüberprüfungen und interne Forschung. Dank technologischer Fortschritte in den letzten Jahren machen Arzneimittelforscher immer wieder Entdeckungen, die die speziellen Bedürfnisse von Patienten überall erfüllen können. 

Dieser Teil der Wertschöpfungskette braucht am meisten Zeit zur perfekten Umsetzung: Von der erstmaligen Entdeckung eines Arzneimittels bis hin zu rigorosen Tests und klinischer Forschung kann die Entwicklung von verschreibungspflichtigen Medikamenten bis zu 10 Jahre dauern

Potenzielle Herausforderungen 

Wenn Pharmaunternehmen es versäumen, Fachkräfte für eine bestimmte Phase des Forschungs- und Entwicklungsprozesses einzustellen, sind sie möglicherweise nicht in der Lage, ihre Bemühungen effektiv zu skalieren. Beispielsweise wird ein Mangel an Chemikern eventuelle Expansionsmöglichkeiten einschränken, selbst wenn das Forschungs- und Entwicklungsteam über eine zunehmende Anzahl an Datenanalysten verfügt. 

Leider gibt es in der pharmazeutischen Industrie einen gravierenden Mangel an Innovation. Colleen Cunningham, eine führende Forscherin in der Pharmabranche, gibt an, dass dies auch damit zu tun hat, dass größere Pharmaunternehmen medizinische Startups aufkaufen – und dass die bei dem jeweiligen Startup laufende Entwicklungsprozesse für Medikamente nach Abschluss des Verkaufs oftmals nicht fortgeführt werden. 

Potenzielle Verbesserungen 

Einige Pharmaunternehmen verzeichnen Erfolge damit, Teile ihrer Forschungs- und Entwicklungsprozesse auszulagern. Durch diese Auslagerung werden Arbeitskosten gespart und es lockt auch Fachkräfte zur Erforschung neuer Medikamente an. 

Darüber hinaus stehen Teams im Bereich Forschung und Entwicklung mehr Daten zur Verfügung, als dies in den vergangenen Jahrzehnten der Fall war. Diese Daten können ihnen helfen, mehr Erkenntnisse über die Arzneimittel zu gewinnen, die sie testen. Diese neue Datenflut könnte eventuell die Betriebskosten senken und sogar zu einer höheren Sicherheit für Patienten beitragen, die die neuen Medikamente einnehmen. 

2. Herstellung von Medikamenten (Wertschöpfungs- und Lieferketten) 

Sobald ein Medikament gründlich getestet wurde und sich als sicher und wirksam erwiesen hat, wird es in Massenproduktion gehen. Dazu gehört das Mischen der richtigen Inhaltsstoffe, das Formen des Medikaments in seine endgültige Form und auch das Verpacken zum Schutz bei Versand und zukünftiger Lagerung. 

Potenzielle Herausforderungen 

Viele pharmazeutische Unternehmen sind dabei, ihre Lieferketten zu aktualisieren, damit sie optimal für diesen Herstellungsschritt vorbereitet sind. Es gibt jedoch auch Anlaufschwierigkeiten: Manchen Unternehmen fällt es schwer, den Einsatz ihrer Ressourcen zu koordinieren und den Bedarf bei Produktionsaufträgen abzuschätzen.  

Hinzu kommt, dass einige Herstellungsfirmen bei der Einführung neuer Produktionsprozesse zögerlich sind. Obwohl neue Verfahren die Effizienz verbessern und die Kosten reduzieren können, setzen viele Unternehmen die Digitalisierung bei ihrer Herstellung nur langsam um. 

Potenzielle Verbesserungen 

Digitalisierung und Automatisierung sind zwei zentrale Wege, um bei der pharmazeutischen Produktion den Gewinn in der Herstellungsphase zu steigern. Durch Automatisierung und Digitalisierung können Unternehmen ihre Auftragsinformationen schnell abrufen und erkennen, wann die Produktion für bestimmte Produkte gesteigert oder verlangsamt werden muss. 

3. Vertrieb von Medikamenten (Wertschöpfungs- und Lieferketten) 

Der Vertrieb von Medikamenten sorgt von der Fabrik bis zur Apotheke dafür, dass pharmazeutische Produkte zu den Kunden gebracht werden. In den meisten Fällen arbeiten Unternehmen mit einem Großhändler zusammen, der die von ihnen hergestellten Arzneimittel an Apotheken verkauft. 

Potenzielle Herausforderungen 

Viele pharmazeutische Produktionsstätten sind im Ausland angesiedelt sind und durch den internationalen Vertrieb kann es zu vielen Problemen kommen. Beispielsweise können durch die Produktion im Ausland Importkosten und zusätzliche Bearbeitungskosten hinzukommen. Darüber hinaus können Verzögerungen beim Versand zu Engpässen in Apotheken führen. 

Beim Vertrieb von Arzneimitteln gibt es zudem einen komplexen regulatorischen Rahmen. Vertriebspartner müssen wissen, wie mit diesen Rahmenbedingungen umzugehen ist. Sie müssen die Compliance-Anforderungen der verschiedenen Behörden verstehen, um erhebliche Verzögerungen beim Versand und auch Geldstrafen für Ihr Unternehmen vermeiden zu können. 

Potenzielle Verbesserungen 

Digitale Lösungen und Automatisierung können auch in dieser Phase Verbesserungen bewirken. Diese Lösungen können Ihre Vertriebspartner über potenzielle Verzögerungen beim Versand benachrichtigen, die durch Wetter oder andere Ereignisse entstehen können. Darüber hinaus können diese Lösungen Ihnen dabei helfen, fundierte Entscheidungen darüber zu treffen, an welche Apotheken Sie liefern möchten. 

Vielleicht möchten Sie auch die Leistung Ihrer Vertriebspartner nachvollziehen können. Dadurch können Sie verstehen, welche Vertriebspartner Top-Leistungen erbringen und ein größeres Volumen Ihrer Produkte verkaufen. Anhand dieser Daten können Sie dann festlegen, welche Vertriebspartnerschaften weiter fortgesetzt und welche beendet werden sollten, um einen größeren Gewinn zu erzielen. 

4. Preisverhandlungen (Lieferkette) 

Preisverhandlungen sind Teil des Vertriebsprozesses, dienen aber hauptsächlich der Pharma-Lieferkette. Aufgrund der Produktionskosten wird der Preis eines pharmazeutischen Produkts hauptsächlich durch den Hersteller vorgegeben. Eventuell kann der Vertriebspartner den Preis aber auch mit Apotheken und sogenannten „Pharmacy Benefit Managern“ (PBM) aushandeln. 

Potenzielle Herausforderungen 

Es ist kein Geheimnis, dass die Preise von patentgeschützten Medikamenten in den USA in die Höhe geschossen sind. Dadurch ist Misstrauen gegenüber der Pharmaindustrie entstanden. 

Potenzielle Verbesserungen 

Pharmaunternehmen und ihre Vertriebspartner müssen ihr Bestes geben, um Preisschwankungen zu vermeiden. Halten Sie sich an den von Ihnen festgelegten Preis, um das Vertrauen von Apotheken und auch von Ihren Kunden zu gewinnen. Sie können Ihre Fixkosten berechnen, indem Sie die folgenden Ausgaben berücksichtigen: 

  • Arbeitsrecht  

  • Anlagen 

  • Ausrüstung 

  • Versorgungsleistungen  

  • Versicherung 

Mit einem automatisierten System zur Kontrolle Ihrer Finanzen ist es viel einfacher, diese Kosten im Blick zu behalten. 

5. Abgabe an Apotheken und Anwender (Wertschöpfungs- und Lieferketten) 

Die Arbeit eines Pharmaunternehmens ist noch nicht erledigt, wenn seine Produkte versandt und bei Apotheken auf Lager sind. Ihr Unternehmen muss auch die richtige Dosierung vorgeben und Anwendungshinweise für verschiedene Krankheitsbilder liefern. Dieser Schritt sorgt dafür, dass Kunden die maximale Wirkung ihres Medikaments ausschöpfen können, und ermöglicht ein optimales Kundenerlebnis. 

Potenzielle Herausforderungen 

In dieser Phase ist die Abgabe des richtigen Medikaments zur richtigen Zeit und in der richtigen Dosierung die größte Herausforderung. Dazu gehört auch die Korrektur von Verschreibungsfehlern, die Bearbeitung des Rezepts und die Aufklärung der Patienten über die sichere Anwendung des Medikaments. Jeder noch so kleine Schritt in dieser Phase kann zu Fehlern bei der Dosierung führen, deren Behebung Ihr Unternehmen Zeit und Geld kosten kann. 

Potenzielles Wachstum 

Genau wie auch bei vielen anderen Schritten in der Kette können Digitalisierung und Automatisierung zur Optimierung Ihres Abgabeprozesses beitragen. Mit digitalen Systemen können Sie per E-Mail oder über andere digitale Dateien wichtige Informationen mit Ihren Apotheken und Patienten austauschen. Ein schneller Informationsaustausch kann Fehler beim Abgabeprozess reduzieren und Ihren Betrieb effizienter machen. 

Optimieren Sie Ihre pharmazeutische Lieferkette 

Wann haben Sie zuletzt eine neue Technologie in Ihre Lieferkette integriert? Wenn Sie nicht mehr wissen, wann das war, ist es Zeit für ein Upgrade. 

Mit Avetta können Sie herausfinden, welchen spezifischen Risiken Ihre Lieferkette aktuell ausgesetzt ist. Mit unseren Pharma-Management-Diensten können Sie fachkundig mit potenziellen Risikobereichen umgehen und den Verwaltungsaufwand der Kette reduzieren. Finden Sie heraus, wie unsere Management-Services für die Lieferkette Ihr Pharmaunternehmen bei der Arbeit an lebensrettenden Innovationen unterstützen können.

Subscribe to our Blog

More from the Avetta Blog

Auftragnehmerverwaltung, Unternehmensleitung (C-Suite), Anlagen, Arbeitsschutz, Versicherung, Rechtliches, Operative Geschäfte, Beschaffung, Risikomanagement, Nachhaltigkeit, Andere(s)
Oktober 1, 2021
Auftragnehmerverwaltung, Unternehmensleitung (C-Suite), Anlagen, Arbeitsschutz, Operative Geschäfte, Beschaffung, Risikomanagement, Nachhaltigkeit, Andere(s)
September 15, 2021
Auftragnehmerverwaltung, Unternehmensleitung (C-Suite), Anlagen, Arbeitsschutz, Versicherung, Rechtliches, Operative Geschäfte, Beschaffung, Risikomanagement, Nachhaltigkeit, Andere(s)
September 9, 2021
Auftragnehmerverwaltung, Unternehmensleitung (C-Suite), Anlagen, Arbeitsschutz, Operative Geschäfte, Nachhaltigkeit
Juli 26, 2021
Upcoming Events
November 04, 2021 | 1 pm AEDT
Virtual
Webinar
Pegasus: Authentic Leadership: Mining Industry APAC
October 25 - 27, 2021
Saint-Hyacinthe, Québec
Industrial Maintenance Congress
16 - 17 November, 2021
Online
ProcureCon CPO Connect
November 2 - 4, 2021
Virtual
NextGen Supply Chain Conference
November 2 - 4, 2021
Birmingham, AL
Southeast Mine Safety and Health Conference
December 5 - 7, 2021
Palm Beach Gardens, FL
Procurement & Strategic Sourcing Forum
December 2, 2021
Virtual
Women in Safety North America
Nomvember 9 - 11 , 2021
Cleveland, Ohio
EHS Today Safety Leadership Conference
May 1, 2022
Banff, AB
Petroleum Safety Conference